Das Genehmigungsverfahren läuft in drei Stufen ab.

  1. Zunächst wird eine Raumwiderstandsanalyse durchgeführt, in dem die betroffene Region auf Widerstände gegen den Leitungsbau untersucht wird und mögliche grobe Trassenvarianten vorgeschlagen werden. Das führt zu einer Antragskonferenz, in der der Netzbetreiber, hier amprion, der Genehmigungsbehörde, hier Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ArL), die Ergebnisse seiner Untersuchung vorlegt. Als Konsequenz legt dann das ArL die genauer zu untersuchenden Trassenvarianten fest und beauftragt den Netzbetreiber mit dieser Untersuchung.
  2. Wenn diese Untersuchung abgeschlossen ist, geht das Verfahren in die zweite Stufe, in das Raumordnungsverfahren. Hier wird die Raum- und Umweltverträglichkeit geprüft, Behörden und Öffentlichkeit beteiligt und ein Schlusspunkt mit der Landesplanerischen Feststellung gesetzt.
  3. Die letzte Stufe ist dann das sog. Planfeststellungsverfahren, indem wieder unter Beteiligung von Behörden und Öffentlichkeit eine detaillierte Prüfung der in der Landesplanerischen Feststellung empfohlenen Trasse erfolgt. Dieses mündet dann in einem Planfeststellungsbeschluss, der praktisch die Baugenehmigung darstellt.

In der Zeitplanung des Genehmigungsverfahrens befinden wir uns noch in der Raumwiderstandsanalyse, zu der die sog. Antragskonferenz im September 2015 stattgefunden hat. Die Raumwiderstandsanalyse soll 2017 mit der Landesplanerischen Feststellung abgeschlossen werden. Für das Jahr 2020 wird mit dem abschließenden Planfeststellungsbeschluss gerechnet. Für Bau und Inbetriebnahme werden zwei weitere Jahre ins Land gehen, so dass die Fertigstellung des Projektes im Jahr 2022 geplant ist.
Eine Information von amprion über die Schritte und Zeitplanung des Verfahrens finden Sie auf den Seiten 5 und 6 der CCM Information.